Kulturquartier Stein

Die Geschichte der Stadt Stein und Ihre besondere Verbindung mit Faber-Castell standen Pate bei der Entwicklung der neuen Bibliothek. Die markanten Satteldächer der umgebenden Bebauung werden nicht imitiert, sondern zu einer eigenständigen, markanten Form weiterentwickelt. Das neue Gebäude fällt auf und fügt sich dennoch in die umgebende Struktur ein. Der bestehende Innenhof wird durch die neue Bibliothek erweitert und neu gefasst. Er bildet das Gelenk zwischen Heimatmuseum und Bibliothek, sowie den Ausstellungsräumen und Veranstaltungsflächen. Das bestehende Fachwerkensemble bildet mit dem Neubau das neue Kulturquartier.

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Räumlich zeichnen sich die öffentlichen Nutzungen in der Sockelzone des Neubaus durch hohe, fließende Räume aus. Große Fensterflächen belichten das Erdgeschoss und öffnen das Gebäude zum Innenhof. Eine repräsentative Freitreppe erschließt das Gebäude. Die Bibliothek vermittelt durch geringere Deckenhöhen und kleinere Fensterformate ein schützendes, konzentriertes Raumerlebnis. Durch zweigeschossige „Galerieräume“ an den Gebäudeenden werden großzügige und helle Räume zum lesen und arbeiten angeboten. 

ORT: Stadt Stein (bei Nürnberg)

WETTBEWERB: 2018 (3. Preis)

AUSLOBER: Stadt Stein

MEILI, PETER ARCHITEKTEN:
Florian Hartmann, Andreas Müsseler, Oliver Noak, Lisa Yamaguchi

Dominik von Waldthausen, Hangjae Lee

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BGF: ca. 1.347 m2 

GRUNDSTÜCK: ca. 845 m2

GFZ: ca. 1,6

Schwarzplan

Lageplan

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1. Obergeschoss

Grundriss Untergeschoss

Längsschnitt

Längsschnitt

Querschnitt

Fassadenschnitt

Ansicht Nordwest

Ansicht Südost

Visualisierung

Entwurfsskizzen

Modellfotos