Die Welle Köln

Die Welle Köln – Areal Deutsche Welle

Der Entwurf schöpft seine Kraft aus den bestimmenden Parametern der Umgebung, d.h. der Maßstäblichkeit der Gewerbebauten und dem Schutzbedürfnis vor Lärm. Wie Schiffe im Hafen, leise im Wind schaukelnd, liegen die großen, langgezogenen Baukörper in unmittelbarer Nähe des prägenden Hochhauses des Deutschlandradios. Ruhe und Beständigkeit prägen die Anlage.

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Der große Grünzug mit Anschluss an den Ringpark liegt im Inneren des Sektors gut erreichbar in unmittelbarer Nähe des neuen Wohngebietes. Daher wollten wir keinen zusätzlichen zentralen öffentlichen Raum auf dem Baugrund schaffen. Die Räume zwischen den Baukörpern bilden unterschiedliche grüne Identitäten, die ihrerseits die Baukörper formen und selber von diesen weich umschlossen werden.

Das individuelle Schutzbedürfnis prägt in zunehmendem Maße das Gesicht unserer Städte und die Architektur an der Nahtstelle z.B. zwischen Lärmquelle und Wohnraum. Der Entwurf zielt darauf, der Stadt im Rahmen der Gegebenheiten dennoch möglichst offen und belebt gegenüberzutreten. Entsprechend öffnet sich die vermeintlich abweisende Schallschutzwand wo möglich über Nebenräume. Aufenthaltsräume falten sich dicht gestaffelt aus der Wand und schaffen weite Ausblicke entlang der Straßen. Im EG straßenseitig angeordnete Nebenräume sowie erhöhte Vorzonen erzeugen die erforderliche Distanz zwischen Wohnen und öffentlichem Raum.

ORT: Köln-Marienburg

WETTBEWERB: 2015 (2. Preis)

auslobeR: DWK Die Welle Köln Erste GmbH & Co. KG

MEILI, PETER ARCHITEKTEN:
Florian Hartmann, Andreas Müsseler, Oliver Noak, Lisa Yamaguchi
mit Marcel Meili, Markus Peter

Magdalena Vondung, Markus Reher, Nora Walter,
Eva Janusch, Tommaso Bisogno

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BGF: ca. 74.500 m2

GRUNDSTÜCK: ca. 55.700 m2

GFZ: ca. 1,9

landschaftsarchitekten:
grabner + huber landschaftsarchitekten

 

Schwarzplan

Lageplan

Grundriss Erdgeschoss

Wohnungstyp A

Wohnungstyp B

Wohnungstyp C

Perspektive 'Bewohnte Wand'

Perspektive 'Grüne Oase'

Modellfoto

Modellfotos

Perspektive 'Schiffe im Hafen'